📅 31. Januar 2026
Ein Gespräch über Lambada, Loalwa Braz und den Traum von Hollywood – erzählt aus Mallorca.
„Leidenschaft muss mit Ausdauer gepaart sein – und Wachstum kommt oft davon, in unbekanntes Terrain zu treten.“

📚 Veröffentlichungen
Lambada – The Dance of Fate (Drehbuch, 100+ Awards) ·
Promigeflüster Mallorca (Buch, 2021) ·
Ich glaub, ich krieg nen Vogel (Buch, 2019)
📍 Lebensstationen
Frankfurt am Main · Brasilien · Andalusien · Barcelona · Mallorca (seit 2015) · Los Angeles
🎙️ Podcast Coming Soon!
Das ausführliche Gespräch mit Kai Fischer gibt es bald auch als Podcast-Folge. Stay tuned!
Er sitzt mir gegenüber in Palma, entspannt, mit einem Lächeln, das von jemandem stammt, der schon viele Wendungen im Leben genommen hat. Kai Fischer, geboren 1973 in Frankfurt, ist einer dieser Menschen, die sich immer wieder neu erfinden. Vom Luxusimmobilienmakler zum Buchautor, vom Reality-TV-Kandidaten zum preisgekrönten Drehbuchautor, und das alles mit Mallorca als Homebase.
Seit 2015 lebt er auf der Insel. Davor Brasilien, Andalusien, Barcelona. Ein Leben, das sich liest wie ein Abenteuerroman. „Ich habe mir immer die Freiheit genommen, Dinge zu tun, die mich wirklich interessieren“, sagt er. Und genau das hat ihn letztendlich nach Hollywood geführt.
🎬 Worum geht es in deinem Projekt?
„Lambada – The Dance of Fate“ erzählt die wahre, weitgehend unbekannte Geschichte von Loalwa Braz Vieira, der Stimme von Kaoma und der Frau hinter „La Lambada“. Ein Welthit, ein Plagiat, ein Leben zwischen Ruhm und Verlust, und ein Ende, das bis heute Fragen offenlässt.
✍️ Was waren deine Hauptambitionen als Autor?
„Ich wollte übersehenen Geschichten eine Stimme geben – mit emotionaler Wahrheit, historischer Relevanz und echter Authentizität.“
📝 Der Schreibprozess
Recherche, Struktur, emotionaler Bogen. Erst wenn die Wahrheit einer Szene sitzt, kommen die Dialoge. „Manche Szenen schreiben sich dann fast von selbst“, sagt Fischer, „als würden die Figuren führen und nicht umgekehrt.“
🌍 Zielgruppe
Global. Generationenübergreifend. Lambada war in über 115 Ländern präsent, und genau diese kulturelle Wucht ist der Hebel: Nostalgie trifft Gegenwart, Pop trifft Biopic.
💡 Die Reichweite des Lambada
Die Story greift weit über Musik hinaus: Rechtefragen, kulturelle Aneignung, weibliche Urheberschaft, Popindustrie. Fischer nennt als Wunschbesetzung für die Hauptrolle Dua Lipa oder Karol G.
📬 Was kommt als Nächstes?
Fischer wartet auf das richtige Angebot. Kontakte führen unter anderem in die Nähe von Produzenten mehrerer Tarantino-Filme sowie zu Sony, da Sony Rechte an „La Lambada“ hält. „Ich bleibe geduldig, fokussiert und offen für die richtige kreative Partnerschaft.“
🏆 Das Original-Interview
Dieses Gespräch basiert auf dem ausführlichen Interview der Cannes Film Awards mit Kai Fischer. Das vollständige englische Original findest du hier:



